StreetRay
Logo

Designzeichnung
Der erste und einzige!!! Entwurf Colanis für den Street-Ray. Oben: Skizze, die als Grundlage für den Entwurf diente.

Die Zwei Väter des Street-Ray
Die Geschichte beginnt mit dem Zusammentreffen von Martin Preuss, Inhaber einer etablierten Maschinenbaufirma im badischen Plankstadt und dem Star-Designer Luigi Colani, in dessen Ausstellungshalle in Karlsruhe im September 2004. Die beiden kommen zufällig ins Gespräch, in dessen Verlauf Preuss, der sich schon seit Jahren mit der Entwicklung außergewöhnlicher Fahrzeugmodelle befasst, Colani von seinen Plänen für ein neues Fahrzeug erzählt. Noch ahnen weder Preuss noch Colani, daß dieses Gespräch die Geburtsstunde eines der aufsehenerregendsten Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen werden soll!

So ist Preuss dann auch ziemlich erstaunt, als er am nächsten Tag einen Anruf von Colani erhält, und dieser ihn nach den Dimensionen für sein geplantes Fahrzeug fragt. Preuss schickt Colani eine vereinfachte Skizze der Fahrzeugabmessungen zu, und schon einen Tag später kommt per Fax der Entwurf für den Street-Ray zurück. Preuss ist von dem extravaganten Design begeistert und stimmt spontan dem Kommentar Colanis zu: „So und nicht anders muß das Fahrzeug aussehen!“

Rahmenbau im AnfangsstadiumErste Ausfahrt mit dem fast fertigen Chassis"Mockup", um das herum die Karosserie
modelliert wurde
Colani bei der Formgebung
Gleichzeitig mit der Entwicklung des Fahrgestells in Plankstadt beginnen im Atelier von Colani in Karlsruhe die Arbeiten am Urmodell für die Karosserie des Street-Ray. Um einen Mockup (ein speziell für diesen Zweck gebautes Rahmenmodell) herum, entsteht aus Gips und Styropor unter Anleitung und Mithilfe des Meisters in mühevoller Handarbeit die Urform für den Street-Ray.

Das fertige Modell wird mit Kunstharz überzogen und in Plankstadt auf das von Martin Preuss gemeinsam mit dem Kfz-Meister Ralf Seitz entwickelte Fahrgestell aufgesetzt. Das Urmodell des Street-Ray kann seine ersten Fahrversuche auf der Straße absolvieren!

allmählich läßt sich erahnen, was hier im
Entstehen begriffen ist
die Karosserie wird mit Kunstharz überzogenGlänzender Anblick: Der frisch lackierte Street-Ray

Bis aber schließlich im April 2006 der erste Prototyp des Street-Ray fertig ist, muss Preuss mit seiner Mannschaft noch viele technische Detailfragen lösen. Eine der größten Schwierigkeiten besteht darin, die Beleuchtungseinrichtung des Street-Ray den deutschen Vorschriften gemäß zu plazieren. Schließlich wird aber auch dieses Problem, genau wie alle weiteren, zufriedenstellend gelöst, was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass schon von Beginn an, Experten des TÜV die Entwicklung des Street-Ray begleitet haben, um Probleme bei der deutschen Straßenzulassung zu vermeiden.